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VLADIMIR

SMAHTIN

Trotz verschiedener Frisuren und Kleidung folgen alle „Portraits“ in ihrem Verzicht auf individuelle Züge einem einheitlichen, von Smathin entwickelten Typus, den große quer-rechteckige Augen, eine nach rechts gewandte L-förmige Linie als Nasenangabe, ein kleiner ovaler roter Schmollmund sowie ein überlängter, ausgedünnter Hals kennzeichnet.

 

Unterschiede, wie Augen- oder Haarfarbe, Frisur oder Kleidung, stören nicht den Gesamteindruck eines weiblichen Archetypus, der im Zusammenklang mit den klaren, kräftigen Farben und den ornamentalen Rahmungen an die Tradition der heimatlichen Ikonenmalerei anknüpft.